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Was begeistert mich am Wing Tzun? (Nathalie P., 35 Jahre, 12. Schülergrad)
Als ich Wing Tzun angefangen habe, wollte ich etwas für mich tun, was mir Spaß macht und mich körperlich fordert. Da ich in meinem Beruf oft unter Stress stehe, wollte ich nicht noch mal etwas machen, wo ich mit Wettbewerb bzw. Stress konfrontiert werde. Nachdem ein Freund mir sehr überzeugend von Wing Tzun erzählte, habe ich an einem Wing Tzun-Kurs bei der Volkshochschule Stuttgart, unter der Leitung von Sifu Niko teilgenommen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Was mir besonders gefallen hat, war die gelassene, aber trotzdem disziplinierte Atmosphäre, die Gründlichkeit und Logik der Bewegungen und natürlich ihre praktische Einsetzbarkeit ohne besondere körperliche Voraussetzungen. Jetzt trainiere ich mit Begeisterung bereits seit 3 Jahren Wing Tzun und im Laufe dieser Zeit sind mir zusätzliche Aspekte dieser Kampfkunst bewusst geworden.

Meine Anpassungsfähigkeit und Flexibilität wurden durch das Training gesteigert, und ich hoffe, dass sie sich noch weiterhin steigern. Da man mit unterschiedlichen Personen - sowohl Frauen als auch Männern - trainiert, begegnet man ständig neuen Situationen in denen man zurecht kommen muss. Mir werden eigene Schwächen bewusst, die durch den Partner erkannt werden. Die Kunst besteht darin, sie zu korrigieren und selber die Lücken des Partners zu finden um diese wiederum zu nutzen. Es ist wie ein Katze und Maus Spiel. Einfach ist es nicht, aber ich gebe nicht auf.

Was mich an Wing Tzun auch begeistert, ist die Effektivität und Präzision dieser Kampfkunst. Jede Bewegung hat einen begründeten Sinn, und Abweichungen von der ursprünglichen Bewegung geben dem Partner die Chance, mich erfolgreich anzugreifen. Es ist eine ständige Arbeit mit mir selbst. Ich trainiere mit stärkeren oder vermeintlich schwächeren Personen und immer wieder lerne ich mit jedem meine Technik zu verbessern.

Für mich gehört auch eine gewisse Konzentration zum Training: Konzentration auf sich selbst und auf die Bewegung die man macht, bis diese Bewegung zum Automatismus wird. Kaum hat das Training angefangen, bin ich schon voll dabei. Das hat die positive Wirkung, dass ich total von der Arbeit abschalten kann, da ich völlig mit mir selbst beschäftigt bin. Das Schönste ist, dass ich nach dem Training wieder fit bin, egal wie gestresst und erschöpft ich vorher war.

Seit dem ich Wing Tzun angefangen habe, fühle ich mich vor allem entspannter und gelassener. Konflikte, die mich früher belastet haben, kann ich heute mit einem kühleren Kopf analysieren. Ich bin von der Wing Tzun „Philosophie“ total überzeugt: Energiesparend und trotzdem effektiv agieren, und immer nach vorne gehen. Dies gilt auch im Alltag.

„Last, but not least“ möchte ich den Selbstverteidigungsaspekt von Wing Tzun betonen, der für mich auch sehr wichtig ist und auch ständig trainiert wird, obwohl es vielleicht nicht ausdrücklich aus den obigen Punkten zu erkennen ist. In unserer Gesellschaft, wo Anonymität, Egoismus und eine gewisse Brutalität (sowohl seelisch als auch körperlich) herrscht, muss man in der Lage sein, sich verteidigen zu können. Ich glaube, dass Wing Tzun durch seine Philosophie und Konsequenz dabei hilfreich sein kann.

Aber für mich steht vor allem die Freude an Wing Tzun im Vordergrund. Ich gehe zum Training, weil es mir richtig Spaß macht. So einfach ist es!!! Da sich Wing Tzun auch noch positiv auf meine Gesundheit auswirkt, weiß ich, dass ich genau das Richtige gefunden habe!
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Wing Tzun in meinem Alter? (Anton Seifert, 68 Jahre, 9. Schülergrad)
Seit ungefähr sechs Jahren trainiere ich nun in der Wing Tzun-Schule von Sifu Niko.
Leute, manchmal ist es ganz schön anstrengend in meinem "hohen" Alter; die Knöchlein sind halt nicht mehr so biegsam wie mit zwanzig und die Bandscheibe lässt auch grüßen. Tatsächlich tut mir gerade aus diesem Grunde das Wing Tzun-Training gut. Soviel zum Wing Tzun aus der Sicht eines Älteren. Jüngere Schüler werden es wohl etwas anders sehen.

Selbstverteidigung gibt`s auch noch. Ich finde es gut, dass man, gerade wenn man nicht soviel Kraft hat, auch lernt was man mit seinen Fäustchen, Ellbogen, Knien, Füssen alles anstellen kann!

Gut tut mir auch so manches "Schlusswort" von unserem Sifu, das er uns mit "nach draußen" auf den Weg gibt.

Wichtig ist aber auch, dass nicht nur die Lehrer, sondern auch die Schüler (!) alle o.k. sind und die Atmosphäre stimmt. Das ist in dieser Schule der Fall!

Ich wünsche mir, noch lange Zeit in der Wing Tzun-Schule von Sifu Niko mittrainieren zu dürfen. Viel Spaß macht auch die letzte Viertelstunde. Da wird das Gerüst noch mal ordentlich durchblutet!
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Meine Erfahrungen mit Wing Tzun (Hans F. (38 Jahre, 12. Schülergrad) 
Wing Tzun hat für mich viele wichtige Seiten: Gesundheitlich geht es mir seit 4 1/2 Jahren, die ich Wing Tzun betreibe, deutlich besser: Durch den gleichmäßigen Muskelaufbau auch in Bereichen, die ich als Schreibtischarbeiter vernachlässige, bekam ich schnell weniger häufig Kopfschmerzen und konnte bereits nach wenigen Wochen Trainings leichter Treppen steigen: Das den ganzen Körper einbeziehende Prinzip von Wing Tzun hilft, einseitige Vernachlässigungen schnell auszugleichen. Allgemeiner Verspannungsschmerz ist weniger und weniger stark geworden, da die Muskulatur deutlich lockerer geworden ist.

Doch nicht nur zeigen sich körperliche Auswirkungen. Die nach vorne gerichtete Spannung und Konzentration, die ebenso geistiger Ausgleich ist, hilft mir, mich selbstbewusster im Alltag zu bewegen: Und dabei muss es sich nicht um bedrohliche Momente handeln, in denen ich nun weniger leicht in Panik verfalle, sondern auch um ganz alltägliche: Bewerbungssituationen, in denen ich nicht mehr so leicht in einen intellektuellen Tunnelblick oder in Panik verfalle, sondern besser mein Gegenüber beobachten kann, Streitereien, bei denen ich besser beobachten kann, wie ich beteiligt bin (will ich tatsächlich eine Situation eskalieren lassen, weil sich jemand im Supermarkt vordrängelt, oder bin ich innerlich so ruhig und gelassen, dass ich meinen Ärger äußern kann, ohne den anderen gleich zu provozieren oder die Situation eskalieren zu lassen?).

Wichtig für mich ist weiterhin die gelassene und kameradschaftliche Atmosphäre, die - so meine Erfahrung - es besonders Frauen möglich macht, miteinander ohne bedrohliche oder zweideutige Anteile zu trainieren und so mehr Selbstbewusstsein aufzubauen und eigene Grenzen zu erkunden und abzustecken.
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